In der zweiten Phase werden die Teilnehmer dazu eingeladen, diese Rahmenbedingungen kritisch zu hinterfragen und dabei die Sichtweisen führender Denker wie Timnit Gebru, Abeba Birhane, Ruha Benjamin und Kate Crawford zu berücksichtigen. Dabei wird untersucht, wie KI-Systeme globale Machtstrukturen stärken oder in Frage stellen können. Anhand von Fallstudien zu Einstellungssystemen, prädiktiver Polizeiarbeit und KI in Konfliktgebieten macht der Workshop die Theorie greifbar und zeigt, wo ethische Grundsätze erfolgreich sind und wo sie versagen.
Die letzte Ebene stattet die Teilnehmer mit einem auf Gerechtigkeit ausgerichteten Instrumentarium aus: der Fähigkeit, KI-Systeme sowohl aus grundlegender als auch aus kritischer Perspektive zu analysieren, Ethik auf reale Entscheidungsprozesse anzuwenden und Erkenntnisse mit ihrem eigenen beruflichen Kontext zu verknüpfen. Durch die Kombination von Rahmenkonzepten, Kritik und Praxis sorgt Asma dafür, dass die Teilnehmer nicht nur mit Konzepten nach Hause gehen, sondern auch mit dem Selbstvertrauen, Fragen zu stellen, neue Perspektiven zu entwickeln und Gespräche über ethische KI in ihren jeweiligen Bereichen anzustoßen.


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